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Vietnam - Eine Woche Sommer, Spaß und Sonnenschein

WERBEUNTERBRECHUNG

Dubai International Airport, Vereinigten Arabischen Emiraten, 10. September 2019

 

Nach dem angenehmen und erholsamen Flug von Amsterdam, von welchem wir jetzt für immer besondere Erinnerungen und metaphorischen Frostbeulen mit uns tragen, landen wir im Flughafen Dubai, der, wie sich zur Verwunderung einiger von uns herausstellt, nicht in Indien liegt.

Das erste, was wir dann bemerkt haben als wir das Flugzeug verlassen haben war die Wärme, denn die Vereinigten Arabischen Emiraten sind doch etwas  wärmer als Amsterdam oder das Innere eines Flugzeugs. Das andere, was wir dann schockiert feststellen können, ist, dass dieser Flughafen, im Gegensatz zu dem in Amsterdam um einiges angenehmer ist. Neben gemütlichen, gepolsterten Sitzen gibt es verstreut auch viele Sonnenliegen, welche bereits von vielen übermüdeten Reisenden beansprucht worden sind. Empört hat uns dieses natürlich trotzdem. Nicht 6 Stunden zuvor waren wir, genau so wie diese Reisende müde und kalt aber wir hatten nicht den Luxus von Sonnenliegen und generellen hohen Temperaturen.

Geschlagen, müde und hungrig schleppen wir uns dann durch den Flughafen zu unserem neuem Gate um dort unser temporären Lager aufzuschlagen. Nachdem wir all unseren Freunden und Verwandten mit Hilfe von Sozialen Netzwerken mitgeteilt haben, dass wir noch leben und es heile nach Dubai geschafft haben, besorgen wir uns einen Happen zu Essen und flaschenweise Getränke.


Nội Bài International Airport, Hà Nội,Việt Nam, 11. September 2019

 

Nach dieser kurze Werbeunterbrechung geht es dann relativ zügig weiter Richtung Hà Nội Nội Bài, Việt Nam. Der Flug nach Vietnam ist ebenfalls angenehm aber durchaus etwas turbulenter. Dieses mag an dem generell sehr temperamentvollen und vom Wetter beeinflussten asiatischen Luftraum liegen, und sonst war nichts am Flug auszusetzen. Obwohl wir  wegen einem starken Regensturm mehrere Minuten lang den Flughafen in den Lüften umkreisen mussten, sind wir tatsächlich 30 Minuten früher gelandet als erwartet, trotz leicht verspätetem Abflug.

 

In Vietnam angekommen und durch den Einreiseschalter durch, welcher Alex und Mathis etwas stutzig ansieht und Ha Nhi dazu gebracht hat, wieder in die altbekannte Rolle der Übersetzerin zu schlüpfen, ging es dann endlich irgendwann an die Gepäckausgabe.

Nicht ahnend wie lange diese Tortur dauern würde, sitzen wir beinahe eine Stunde vor dem Fließband und sehen  zu wie, einer nach dem anderen, die Fluggäste ihr Gepäckstück entgegennahm und den Flughafen verließ.

Wir machen uns bereits Sorgen dass unser Gepäck verloren gegangen ist, wie es unserer guten Freundin Sophie, welche es vor einigen Wochen bereits nach Australien verschlagen hat, passiert ist.

Doch zum Glück kam dann im letzten Moment unser Gepäck aufs Fließband und dann in unsere Hände.

Endlich konnten wir das Land wirklich betreten.

Draußen vor dem Flughafen wurden wir von Ha Nhis Vater begrüßt, der es sich zur Aufgabe genommen hat uns abzuholen. Dafür waren wir auch sehr dankbar, denn am Flughafen war an dem Tag dann doch schon sehr viel los und ohne ihn wären wir in dem Chaos wahrscheinlich verloren gegangen. Von Reisenden in Anzügen zu Schulklassen und asiatischen Familien mit ihrer schier endlosen Zahl an Gepäckstücken könnte man sich gefährlich leicht aus den Augen verlieren.

 

Mit einem schnellen Anruf erreicht Ha Nhis Vater in Vietnam lebende Familienmitglieder, die uns  dann netterweise mit ihrem Auto abholen und zum Haus von Ha Nhis Oma in Xuân Đỉnh, Hà Nội verfrachten.

 

Und so ende unsere dreitägige Hinreise. Die Aufregung ist jedoch noch lange nicht das Ende, denn das Vietnam-Abenteuer hat somit erst begonnen.

TAG 1]

 

Unseren ersten Abend in Vietnam kann man als angenehm beschreiben. Nachdem wir uns in den kühlen Gästezimmern bei Ha Nhis Großeltern breit gemacht haben und ebenfalls die, für Europäer gewöhnungsbedürftige, rustikale Dusche beansprucht haben, ging es raus auf die Straße.

Unser erstes Ziel: Geld wechseln. Das war schnell erledigt, doch der Weg zu dem kleinen Juwelierladen, der auch als Geldwechsler fungiert, war bereits ein Abenteuer an sich. Kaum hat man das Haus von Ha Nhis Oma und die kleine Seitenstraße verlassen, ist man bereits mitten im Gewimmel. Die Hauptstraße ist voll gepackt von schaulustigen Vietnamesen auf Mopeds und Fahrrädern. Sogar die vereinzelten Fußgänger schauen erstaunt unserer Truppe hinterher, welche aus Mathis, einem sehr großen, sehr europäischen Jungen, Alexandra, einer zierlichen, doch für die Schönheitsstandards dort sehr hübschen, kleinen Europäerin, Ha Nhi und ihren Vater, besteht. Die beiden Einheimischen unter uns lauschen amüsiert dem Geschnatter der Passanten.

Die Straßen sind an unseren Tag der Ankunft besonders voll, da das Herbstfest kurz vor der Tür stand. So drängeln wir uns, waghalsig wie wir sind, durch die Straßen.

Unser zweiter und auch letzter Stopp an den Tag ist es dann SIM Karten zu holen. Doch wie es sich herausstellt versteht nicht jeder das Konzept eines region-beschränkten SIM-Locks beim Kauf eines neuen Handys, und die Realisation, das einer von uns vermutlich 250€ aus dem Fenster geschmissen hat, dämpft unsere Stimmung ein wenig. Einige Tage später soll sich herausstellen, das der SIM-Lock leicht durch Kontakt mit SamSung Kundenservice aufgehoben werden kann, und Alexandra kann für die letzten zwei oder drei Tage Internet in Vietnam genießen, und sich freuen, dass ihr Handy in Japan nicht vollständig nutzlos sein wird.


[TAG 2]

 

Nach einer füllenden Mahlzeit und einer kurzen Nacht machten wir uns auf den Weg nach Hạ Long wo bereits ein Boot auf uns wartet.

Wie einige sich vielleicht erinnern, haben wir eine drei-Tägige Bootstour durch das UNESCO Welterbe Gebiet Hạ Long  gebucht, inklusive Halte in der behindertenwerkstatt in Hải Dương, Kayaking und einer Sunset-Party. Als wir gebucht haben, waren wir sehr aufgeregt und motiviert. Um 5:00 Uhr morgens hält sich diese Vorfreude eher in Grenzen, und unsere Motivation wacht auch nur langsam über große Schüsseln Phở am Straßenrand des Old Quarter Hà Nộis wieder auf.

Der Bus, welcher uns zur Küste Vietnams bringt, ist angenehm kalt, Wasserflaschen sind inklusive, und die vierstündige Fahrt lässt sich aushalten. Nur der Schlaf kommt dank den semi-bequemen Sitzen und der für manche fehlende Beinfreiheit eher schwer -- nicht, dass das uns davon abhält die spannenden Stadtszenen und wunderschönen grünen Wälder außerhalb Hà Nộis einfach zu verschlafen.

 

 

Nachdem wir erst einmal auf dem Boot angekommen sind, wurden wir mit Tee begrüßt, hatten kurz Zeit uns in unserer Kajüte gemütlich zu machen, und genossen ein leichtes Mittagessen.

Doch kaum hatten wir uns auf dem mit Liegen bestückten Sonnendeck niedergelassen, um die ersten Felsen der Hạ Long Berglandschaft auf uns wirken zu lassen und so richtig zu entspannen, war es schon Zeit für den ersten Programmpunkt: Höhlenbesichtigung.

 


Die Sửng Sốt Cave ist einer der größten begehbaren überirdische Höhlen der Hạ Long Bay und somit auch eine bekannte Attraktion. Sie ist in drei begehbare Räume unterteilt und als wir durch die erfrischend kühlen Steingebilde wanderten und uns zwischen den anderen Touristen aus aller Welt schlängeln, hat unser Reiseführer große Freude daran, Tiergestalten und Auffälligkeiten in den großen Felsformationen und Stalaktiten zu zeigen.

Nachdem wir einmal durch die Höhle gewandert sind, ging es an einen kleinen, menschengemachten Strand, wo wir uns nach dem ganzen Auf- und Absteigen mit frischen Kokosnüssen in der Hand und einem erfrischenden türkisblauen Pazifik vor der Nase niederlassen. Manche von uns nutzen die Gelegenheit aus, um sich kurz im Wasser abzukühlen. Andere wiederum holten sich eine Kokosnuss nach der anderen und sehen lieber den Schwimmenden beim planschen zu.

Diese wurden dann auch ab und zu Opfer von nassen Attacken der Schwimmenden.


Zurück auf dem Boot haben wir mit Sangria den feuerroten Sonnenuntergang gefeiert, eine "Sunset-Party", saßen bis spät in die Nacht auf dem Sonnendeck des Schiffs und genossen in der Gesellschaft der anderen Mitreisenden, mit denen wir uns rasch angefreundet haben, die kühle Abendbrise, sowie die kleinen Party-Tricks, die unser Reiseführer mit uns teilt.


[TAG 3]

 

Am nächsten Tag brechen wir schon früh morgens nach dem Frühstück auf und begeben uns auf eine kurze aber magische Kajak-Tour zwischen den Felseninseln. Mathis stellt fest dass die Fähigkeiten, die er in der Ruder-AG erworben hat, auch praktische Anwendungen im echten Leben haben -- Das Bildungssystem ist nicht gescheitert! Ha Nhi und Alexandra stellen sich etwas weniger kompetent an, aber am Ende fällt niemand ins Wasser und wir sind alle trocken und bereit für die zweite Attraktion des Tages: Die Besichtigung einer Perlenfarm, mitten in Hạ Long. Uns wird anschaulich demonstriert, wie der Nukleus in die Perle implantiert wird, um eine Zuchtperle zu kultivieren. Anschließend konnte man direkt vor Ort Hạ Long-gewachsene Perlen kaufen.



Danach geht es schon weiter -- Es ist Zeit, das Boot zu verlassen. Ein kleineres Boot soll uns, laut unserem Guide, auf eine Insel bringen, auf der wir laut dem Tour-Guide Wandern, Schwimmen und sogar Klippen-Springen können. 

Wie sich herausstellt, ist die Insel wenig mehr als ein schwimmendes Häuschen und statt Klippen-Springen konnten wir vom Boot aus ins Wasser tauchen. Das hat trotzdem viel Spaß gemacht, der nur von Alexandra’s Zusammenstoß mit einer Qualle etwas gedämpft wird.

Nach einer kurzen Mittagspause geht es dann weiter zu "Monkey Island", auch besser unter dem Namen „Đảo Khỉ“ bekannt, wo wir lebendige Affen betrachten können sollen. Unser Tour-Guide gibt eine ominöse Warnung -- Careful, they're hungry. 

Affen haben wir auf unserem Trip den Berg hoch leider nicht gesehen -- Treppenstufen auch nicht. Stattdessen erinnerte unser Aufstieg eher dem Extremsport Bergsteigen ohne Ausrüstung. Eine auf einem Stein gemaltes Schild führte auf einen verwachsenen Trampelpfad steiler Steinstufen, der sich immer weiter auflöste, bis wir am Ende über zackiges Vulkangestein gekrakselt sind und uns sicher waren, dass wir hier ohne einen Helikopter nicht mehr den Berg runter kommen. Irgendwie sind wir dann aber doch größtenteils heil die Klippen wieder runter gerutscht und haben uns erst einmal in den Pazifik gestürzt um uns abzukühlen. Ein weiteres Abenteuer heil überstanden. Affen haben wir am Ende auch noch gesehen -- Sie haben sich auf die Café-Terrasse geschlichen und unsere Softdrink-Dosen gestohlen. Man würde meinen, dass wir mies gelaunt gewesen wären, weil wir erfolglos den riesigen Berg hochgeklettert sind, doch die Aussicht alleine hat die ganze Mühe -- und die fehlenden Affen -- doch wieder wett gemacht.


Nach diesem Abenteuer werden wir zum Hotel auf Cát Bà Island, einer der größten Inseln in Hạ Long,  gefahren. Dort sind die Betten größer, die Klimaanlagen besser und man hat Platz vor der Kloschüssel um die Beine auszustrecken, anstatt seitlich zu sitzen oder beim Geschäft einen Spagat zu machen. 

Nach dem Check-in und kleinem Zusammenbruch (Betten! Richtige Betten!) beschließen wir, wenigstens noch ein bisschen aktiv zu sein. Cát Bà ist aber eine richtige Touristenfalle: Einige Einheimische versuchen uns auf diverse Dienste und Touren anzubieten. Statt einfach weiterzugehen, versucht Ha Nhi diese Angebote höflich abzulehnen, und hat damit nur mäßigen Erfolg. Sie wurde außerdem informiert, dass diverse Straßenhändler und Tourguides Single and Ready To Mingle sind, wovon sie nur wenig begeistert war. Statt uns davon unterkriegen zu lassen, gehen wir zum Supermarkt, kaufen Wasser und Taschentücher, welche wie wir feststellen, die teuerste Ware waren, die wir gekauft haben, teurer als ein Bier, und trinken in einem Cafè am Wasser einen Cocktail. Dann gibt es Abendessen.


Wir essen im Hotel und unterhalten uns sellig mit unseren Mitreisenden -- alle älter als wir, aber das stellt kein Problem dar. Wir erzählen Geschichten und lachen -- bis diese beschließen, noch einmal rauszugehen und die hiesige Shisha-Bar unsicher zu machen. Wir haben auch vage Pläne, das Nachtleben Cát Bàs zu erkunden, aber die fallen ins metaphorische Wasser. Stattdessen erliegen wir dem Sirenenruf des freien WLans -- und Mathis erliegt dem Leitungswasser in den Eiswürfeln seines Cocktails und wird krank -- und wir bleiben in unserem Zimmer bis zum nächsten Morgen.

TAG 4]

 

Am nächsten Tag hat Mathis sich immer noch nicht erholt, was unserer Abreise einen leichten Dämpfer verpasst. Trotzdem schaffen wir es unversehrt auf das Boot zurück, was zufällig auch das Boot ist, mit dem wir unsere Fähre begonnen haben. Wir nehmen sofort wieder unsere Stammplätze auf dem Sonnendeck ein. Das ist, wie sich später herausstellt, für einige eine schlechte Entscheidung. Mathis wird vom Sonnenbrand krebsrot und leidet. Auch Alexandra kommt ohne leicht verkohlte Oberschenkel nicht davon.

Zurück in Hà Nội suchen wir den Night Market auf; Ein großes Spektakel extra aufgestellter Marktstände, welches nur am Wochenende stattfindet, die dubiose Markenartikel, Kleidung und Taschen verkaufen. Es geht hoch her, und die überfüllten Wege werden gefährlich, wenn man ab und zu den vorbeibretternen Motorrädern aus dem Weg springen muss. 

Wir sind vorher nicht bei Ha Nhi zuhause gewesen, weswegen Alexandra noch immer den schweren Rucksack mit sich rum trägt.

Es ist laut und chaotisch und voll von fremden Sinneseindrücken -- Der Dampf der Fleischspieße und karamellisierten Früchten, die am Straßenrand gegrillt und angeboten werden, das Abgas der Motorräder, die Melodien der Straßenmusikanten, die auf traditionellen, Lauten-ähnlichen Instrumenten moderne Lieder spielen. Wir lieben es. 

Mathis geht es leider immer noch etwas schlecht,weswegen wir den Trip etwas verkürzen und zurück zu Ha Nhis Großmutter gehen. Dort lassen Ha Nhi und Alexandra Mathis schlafen um an einer bekannten Streetfood-Bude zu Abend zu essen, an der angeblich einst Barack Obama selbst gespeist haben soll. 

TAG 5]

 

Am nächsten Tag gehen wir früh raus und essen Phở Bò, eine Nudelsuppe mit Rind, die wir als Frühstücksgericht zu lieben gelernt haben, und werden dann nach Hải Dương gefahren. 

Dort treffen wir Ha Nhis Oma, Onkel, Ur-Oma, kleine Cousine und niedlichen Zwergpudel Milou, die uns herzlich begrüßen. Wir werden sogar zum Hot-Pot Essen mit Ha Nhis Onkel und seinen Freunden eingeladen. Das Essen ist sehr lecker, viele verschiedene Fleischsorten und Soßen, ein "Hot-Pot", ein Suppentopf, der in der Tischmitte köchelt und in den jeder Nudeln und Gemüse hineinlegen und kochen lassen kann, und ein selbstgemachter Vodka-Schnaps, den Ha Nhis Onkel in einer Wasserflasche mitgebracht hat und mit einer Holzkelle allen großzügig nachgeschenkt. Es ist nicht ungewöhnlich und manchmal sogar erwartet, dass große Gruppen in Restaurants ihre eigenen Schnapsflaschen mitbringen - Das Restaurant stellt einen Topf mit Eiswürfeln bereit, in den der Alkohol geschüttet wird, und eine Holzkelle zum Ausschenken in kleine Shotgläser. Dabei muss man jedoch nicht zwingend bei jedem Anstoßen seinen Shot austrinken. Wobei das “Exen” seines Shots auch hier lieber gesehen wird als das noch halbvolle Shotglas.

[TAG 6]

 

Am nächsten Tag können wir endlich einmal ausschlafen, und lassen es ganz entspannt angehen. Wir genießen ein füllendes frühes Mittagessen, einen Nachmittagssnack, abendlichen Hot-Pot in einem anderen Restaurant -- diesmal etwas anders, mit Vogelfleisch und Shrimp im Topf, aber genauso lecker --, abendlichem Eiskaffee und einem herzhaften Mitternachtssnack von Bánh Mì, Sandwiches mit Soße, Fleisch und Cilantro. 

 

 

 

 

 

 

 

 [TAG 7]

 

Der nächste Morgen beginnt wieder etwas früher, damit wir wieder Phở Bò essen können, ein Frühstücksgericht, das Mathis und Alexandra bereits in ihre Herzen geschlossen haben. Das Mittagessen ist zwei Stunden später und genau so lecker wie am letzten Tag. 

 

Viel machen wir nicht mehr in Vietnam. Das Land lädt zu viel und leckerem Essen, die Hitze zu viel Schlafen ein, und das ist insgeheim doch ohnehin der ultimative Urlaubstraum.

 

Nicht, dass wir nicht noch ein paar spannende Erlebnisse haben: Wir fahren in den überfüllten Gassen und breiten Straßen Vietnams auf Motorrad-Rücksitzen, probieren ein Sojamilch-Getränk, das in Plastiktüten serviert wird, und essen Hund. Es schmeckt, in Mathises Worten, “Leider echt gut.” 

 


Vietnam hat uns mit unglaublichen Aussichten, wunderbarem Essen und herzlicher Gastfreundschaft empfangen -- Wir hoffen alle, bald wieder zu kommen. 

Jetzt aber, ist der Urlaub zu Ende und in Tokyo wartet der Ernst des Lebens auf uns. Wir können es kaum erwarten. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jörg Wolff (Donnerstag, 24 Oktober 2019 13:52)

    Wunderbare Geschichten! Vielen Dank für das Teilen mit uns.